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<title>Matthäus Ludecus</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Matthäus Ludecus</span></h1>
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<p><b>Matthäus Ludecus</b> (<a href="Latinisierung" title="Latinisierung">latinisiert</a> aus <i>Lüdke</i>, <i>Lütke</i>, auch <i>Luidtke</i> oder <i>Lüdecke</i>, * <a href="21._September" title="21. September">21. September</a> <a href="1517" title="1517">1517</a> in <a href="Bad_Wilsnack" title="Bad Wilsnack">Wilsnack</a>; † <a href="12._November" title="12. November">12. November</a> <a href="1606" title="1606">1606</a> in <a href="Havelberg" title="Havelberg">Havelberg</a>) war ein kurbrandenburgischer Jurist, Hofmeister, Schreiber, Geheimsekretär, Steuereinnehmer und Autor von historischen, liturgischen und musikalischen Büchern. Als <a href="Domdechant" title="Domdechant">Domdechant</a> am <a href="Havelberger_Dom" class="mw-redirect" title="Havelberger Dom">Havelberger Dom</a> vollendete er die Reformation des Domkapitels.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lebenslauf_und_Tätigkeit"><span id="Lebenslauf_und_T.C3.A4tigkeit"></span>Lebenslauf und Tätigkeit</h2></div>
<p>Ludecus war der älteste Sohn von Anna Dick und Matthæus Lüdecke. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Wilsnack. Mit 22 Jahren ging er zur Ausbildung nach <a href="Perleberg" title="Perleberg">Perleberg</a>, <a href="Pritzwalk" title="Pritzwalk">Pritzwalk</a>, <a href="Salzwedel" title="Salzwedel">Salzwedel</a> und <a href="Wittstock/Dosse" title="Wittstock/Dosse">Wittstock</a>. Der Bischof von <a href="Bistum_Havelberg" title="Bistum Havelberg">Havelberg</a> <a href="Busso_X._von_Alvensleben" title="Busso X. von Alvensleben">Busso X. von Alvensleben</a> sorgte für eine Anstellung bei seinen Vettern als Hofmeister, zugleich wartete Ludecus in der bischöflichen Kanzlei auf. Als der Bischof 1548 starb, ging Ludecus zum Studium an die <a href="Brandenburgische_Universit%C3%A4t_Frankfurt" title="Brandenburgische Universität Frankfurt">Universität Frankfurt/Oder</a>. Ostern 1550 wurde er von Curdt von Rohr<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, dem Hauptmann der <a href="Prignitz" title="Prignitz">Prignitz</a> und des <a href="Kreis_Ruppin" title="Kreis Ruppin">Landes Ruppin</a>, als Schreiber angestellt. Bei von Rohr arbeitete er vier Jahre „unnd in solcher Zeit hat er viel Mühe und Unlust/ mit reiten unnd schreiben/ bey Tag unnd Nacht gehabt.“ Von der Stadt <a href="L%C3%BCneburg" title="Lüneburg">Lüneburg</a> erhielt er durch Fürsprache von Rohrs eine Anstellung als Geheimsekretär mit einem Stipendium von 50 Talern jährlich, damit er zunächst seine juristische Ausbildung fortsetzen konnte. Hauptmann von Rohr sorgte gleichzeitig dafür, dass der Kurfürst und Markgraf von Brandenburg, <a href="Joachim_II._(Brandenburg)" title="Joachim II. (Brandenburg)">Joachim II.</a>, Ludecus eine frei werdende Stelle am <a href="St._Marien_(Havelberg)" title="St. Marien (Havelberg)">Dom von Havelberg</a> als <a href="Domherr" title="Domherr">Domherr</a> (Canonicus) versprach. Ludecus ging also zum Studium nach Frankfurt. Er hatte sich dort kaum eingerichtet, da starb in Havelberg der Domherr Conradus Schollene. Matthäus begab sich nach Havelberg und wurde am 30. Mai 1554 vom <a href="Domkapitel" title="Domkapitel">Domkapitel</a> als Nachfolger angenommen, eingesetzt und erhielt eine <a href="Pfr%C3%BCnde" title="Pfründe">Pfründe</a>. Der Kurfürst von Brandenburg <a href="Joachim_II._(Brandenburg)" title="Joachim II. (Brandenburg)">Joachim II.</a> hatte im Kurfürstentum <a href="Brandenburg" title="Brandenburg">Brandenburg</a> im Jahr 1539 die Reformation eingeführt. Mit der Wahl von <a href="Petrus_Conradi" title="Petrus Conradi">Petrus Conradi</a> zum <a href="Dekan_(Kirche)" title="Dekan (Kirche)">Dechanten</a> durch das altgläubige Domkapitel in Havelberg im Jahr 1547 hatte die katholische Reaktion in den Gebieten, die der Herrschaft des Domkapitels unterstanden, begonnen. Als Domherr ging Ludecus erneut nach Frankfurt zum Studium. Eine Anstellung in Lüneburg schlug er aus. Er wollte sich nicht solange binden, wie verlangt wurde. Eine Anstellung bei der Stadt Prenzlow als Rechtsbeistand (Syndicus) nahm er 1556 an.
</p><p>Als im Jahre 1560 sein „lieber und getrewe(r) Freund“ Joachim Karsted, der Kreiseinnehmer der Prignitz, starb, sorgte Hauptmann Curdt von Rohr dafür, dass Ludecus dieses Amt bekam.<sup id="cite_ref-Rheins_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rheins-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ludecus gab nun sein Amt in Prenzlow auf und stand dem Amt als Kreiseinnehmer (Steuereinnehmer) 20 Jahre vor „nicht ohn schwere Müh/ Unlust und Arbeit“. Er war fleißig und man dankte ihm seine Bemühungen.
</p><p>Der Dechant Petrus Conradi starb 1561. Das Kapitel erklärte sich gleich nach seinem Tod gegen die Fortdauer des katholischen Kultus. Dennoch wurde Hieronymus Woderich zum Dechant gewählt, obwohl er den katholischen Glauben nicht aufgegeben hatte.
</p><p>1562 zog Ludecus wieder nach Havelberg, um sich seinem Amt als Domherr besser widmen zu können. Auch hier war er rastlos und leistete 44 Jahre lang gute Arbeit. Als Hieronymus Woderich starb, wurde Ludecus 1573 Domdechant in Havelberg. Er war der erste protestantische Domdekan. Am 28. September 1573 wurde er in sein Amt eingeführt. Er beendete noch viel „Bäpstische/ unnöhtige Ceremonien“ und setzte in diesem Amt behutsam <a href="Reformation" title="Reformation">reformatorische</a> Akzente, so durch die Neufassung der Statuten des Domkapitels. Damit „dagegen Gottes Wort lauter und rein/ neben der Catechismuspredigt und heiligen Biblien getrieben werden möchte“, ließ er auf eigene Kosten eine Kanzel errichten. Er stiftete zusammen mit seinen Domherren die erste Domschule in Havelberg. Fast 33 Jahre blieb er Dechant und verwaltete das Amt mit Redlichkeit und Umsicht. „Trotz Ungunst/ Haß/ und Verfolgung von Feind und Freund trachtete er mit höchstem Fleiß danach, dass das Domkapitel in altem Stand und Würden bleiben und erhalten werden möchte“. Respekt- und ehrenvoll war der Umgang mit den Domherren, ebenso mit dem Rat der Stadt. Als er nach 20 Jahren das Steuereinnehmeramt der Prignitz abgeben wollte, drängte man ihn, die Oberaufsicht aber weiterhin auszuüben, was er dann auch bis zu seinem Tode geschah.
</p><p>Er besuchte regelmäßig die Predigten und Gottesdienste, versäumte die Sitzungen der Domherren nicht und erfüllte treulich die Pflichten, selbst dann, wenn er „etwas schwach und unvermögens gewesen war, um kein schlechtes Beispiel zu geben“.
</p>
<p>Auch als Historiker des Stifts und der Umwälzungen der Reformationszeit in der <a href="Prignitz" title="Prignitz">Prignitz</a> ist Ludecus von Bedeutung, so etwa mit seiner reliquienkritischen <i>Historie von der Erfindung, Wunderwerken und Zerstörung des vermeintlich heiligen Blutes zu Wilssnagk</i> über das <a href="Hostienwunder" title="Hostienwunder">Hostienwunder</a> in der <a href="Wunderblutkirche" class="mw-redirect" title="Wunderblutkirche">Wunderblutkirche</a>, die 1586 im Druck erschien. Eine angeblich blutenden Hostie wurde angebetet. Erst 1552 hatte der erste lutherische „Prädicant“ zu Wilsnack, <a href="Joachim_Ellefeld" title="Joachim Ellefeld">Joachim Ellefeld</a>, die „Abgötterei“ verbrannt. Im Dom zu Havelberg befindet sich in einer Seitenkapelle ein Bildepitaph des Matthäus Ludecus, das ihn unter dem Kreuz zeigt und eine Verknüpfung darstellt zwischen der privaten Verewigung des Verstorbenen mit dem Manifest der in seinen Schriften verkündigten Ansichten.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor allem aber zwei von ihm 1589 herausgegebene Bücher für die <a href="Liturgie" title="Liturgie">Liturgie</a> im Dom, das <i>Missale</i> und das <i>Vesperale und Matutinale</i>, setzten Maßstäbe. Im <i>Missale</i> findet sich auch der Text des <a href="Quempas" title="Quempas">Quempas</a>, eine frühneuzeitliche Zusammenstellung von zwei lateinischen Weihnachtsliedern.
</p><p>Ludecus gab ferner 1589 zu Wittenberg ein großes Kirchengesangbuch heraus, dessen Liedgut noch heute in evangelischen Gesangbüchern zu finden ist.
</p><p>Auf seinen Tod bereitete er sich sorgfältig vor. Morgens und abends hielt er Andacht. Sarg und Grabplatte ließ er selbst anfertigen. Ein Schriftstück, wie sein Körper nach seinem Tode zu kleiden und zu begraben war, führte er ständig bei sich, dazu ein Büchlein mit Sterbegedanken.
</p><p>Mit hohem Alter schwand sein Augenlicht, er ließ sich daher von seinem Diener vorlesen, er litt unter „schwerer Leibsschwachheit und Kranckheit, seine Beine schwollen an und er hat auch grosse schmertzen daran gehabt/ welche er alle mit gedult erlitten“. Sein Zustand verschlechterte sich immer mehr, so dass er hat „weder füglich sitzen/ gehen oder ligen können“.
</p><p>Am 12. November 1606 zwischen 11 und 12 Uhr entschlief er sanft in Gegenwart seiner Familie und etlicher Domherren. Die Trauergemeinde wünschte, „der Barmherzige Gott wolle ihme und allen Christgleubigen/ eine fröliche Aufferstehung am Jüngsten Tage/ zu dem ewigen und unaussprechlichen Himmelleben gnediglich verleihen“.
</p><p>Der vorstehende Lebenslauf beruht im Wesentlichen auf der Leichenpredigt von Rheins.<sup id="cite_ref-Rheins_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rheins-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit freundlicher Genehmigung von Florian Seiffert wurde dessen Zusammenfassung teilweise wörtlich übernommen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachfolger als Dechant in Havelberg wurde der Domherr <a href="Reimar_von_Karstedt" title="Reimar von Karstedt">Reimar von Karstedt</a>, möglicherweise der Sohn des o. g. Joachim Karsted, nach dessen Tod im Jahre 1560 Ludecus Kreiseinnehmer der Prignitz geworden war.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Familie">Familie</h2></div>
<p>Die <a href="L%C3%BCdke_(Familie)" title="Lüdke (Familie)">Familie <i>Luidtke</i></a> (später <i>Lüdke</i> und <i>Lütke</i>) ist ein Beispiel für die engen verwandtschaftlichen Beziehungen mehrerer Familien (Schönebeck, Salzwedel, Prätorius, Luidtke) in der <a href="Altmark" title="Altmark">Altmark</a> (<a href="Stendal" title="Stendal">Stendal</a>, <a href="Havelberg" title="Havelberg">Havelberg</a>) zu Beginn der Neuzeit. Matthäus Ludecus war Theologe der Reformation, der die Reformation als Domdechant in Havelburg durchsetzte, während sein direkter Nachkomme Friedrich Germanus Lüdke als bedeutender Theologe der Aufklärung dazu beitrug, die evangelisch-lutherische Kirche den Anforderungen der Neuzeit anzupassen.
</p><p>Im Jahre 1558 heiratete Matthäus Ludecus in Perleberg Anna Daniels, die Tochter der Catharina Frick und des Perleberger Bürgers Henrich Daniels. Den beiden wurden fünf Söhne (Matthæus, Marcus, Lucas, Johannes, Ernestus) und zwei Töchter (Anna und Blandina) geschenkt. Die Eheleute erzogen ihre Kinder in „zucht und Erbarkeit“ und ließen es sich etwas kosten, ihre Söhne auf Universitäten zu schicken. Der älteste Sohn Matthæus wurde ebenfalls <a href="Domherr" title="Domherr">Domherr</a> in Havelberg. Marcus und Johannes wurden Räte zu Perleberg und Havelberg. Ernestus starb während seines Studiums. Matthæus, Marcus und <a href="Blandina_Goldbeck" title="Blandina Goldbeck">Blandina</a> lebten noch, als 1606 der Vater Matthæus starb.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stiftungen">Stiftungen</h2></div>
<p>Ludecus förderte Studenten und hat „manchem armen Gesellen die hand gereichet/ und zum Studio etwas Hülffe gegeben“.
</p><p>Er gründete zunächst eine Stiftung, damit in seiner Vaterstadt Wilsnack an seinem Geburtstag „12 armer Leute … gekleidet/ und mit Schuhen für und für versorget werden“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Stiftungsurkunde ist abgedruckt im Codex diplomaticus Brandenburgensis.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Urkunde ist inzwischen restauriert worden.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Stiftung war ausgestattet mit einem Kapital von 500 <a href="Reichstaler" title="Reichstaler">Reichstalern</a>, das in einer Schuldverschreibung der Stadt Havelberg angelegt und die mit 5 % zu verzinsen war. Durch den Dreißigjährigen Krieg war die Stadt Havelberg praktisch pleite und man prozessierte noch bis 1681 vor dem Kammergericht um das Stiftungskapital. Es gelang, die Stiftung zu reanimieren. Für die Zeit von 1765 bis 1789 sind noch Abrechnungen erhalten. Weitere Angaben über diese Stiftung sind nicht mehr vorhanden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für <a href="Perleberg" title="Perleberg">Perleberg</a>, die Heimatstadt seiner Frau, stiftete er eine jährliche Roggenspende, damit Studenten drei Jahre ihren Unterhalt an Universitäten bestreiten konnten. Die Stiftungsurkunde ist abgedruckt im Codex diplomaticus Brandenburgensis<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Diese Stiftung verlor durch die Inflationszeit nach dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> ihr Vermögen, sodass sie restlos vernichtet wurde, nachdem sie, wie auch andere Stiftungen, die nach der Reformation entstanden waren, jahrhundertelang segensreich gewirkt hatte.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Familienname_und_Wappen">Familienname und Wappen</h2></div>
<p>In dem Gedicht von <a href="Reineke_Fuchs_(Goethe)" title="Reineke Fuchs (Goethe)">Reineke Fuchs (Goethe)</a> wird der <a href="Kranich" title="Kranich">Kranich</a> als „Kranich Lütke“ bezeichnet. Dies ist wahrscheinlich der Ursprung des Familiennamens, wie z. B. bei anderen Familiennamen, die von Tiernamen hergeleitet werden (wie. z. B. Vogel, Hase, Strauß, Sperling usw.).<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Familie_Luidtke_(Lüdke),_Nachkommen"><span id="Familie_Luidtke_.28L.C3.BCdke.29.2C_Nachkommen"></span>Familie Luidtke (Lüdke), Nachkommen</h2></div>
<ul><li>Matthäus Ludecus (1517–1606), erster evangelischer Domherr am Stift zu Havelberg, der mit Anna Daniels verheiratet war,<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist Namensgeber der Familie und Urahn.
<ul><li><a href="Lucas_Luidtke" title="Lucas Luidtke">Lucas Luidtke</a> (ca. 1562–1596) Sohn des Matthäus Ludecus, war ebenfalls Jurist und Domherr in Havelberg. Er war verheiratet mit Catharina Hoffmeister, einer Enkeltochter des kurbrandenburgischen Kanzlers <a href="Johann_Weinlob" title="Johann Weinlob">Johann Weinlob</a>,<sup id="cite_ref-Bugaeus_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bugaeus-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der die Neugestaltung der kirchlichen Verhältnisse nach der Reformation in Brandenburg entscheidend juristisch und verwaltungsmäßig gestaltet hat.
<ul><li><a href="Germanus_Luidtke" title="Germanus Luidtke">Germanus Luidtke</a> (1592–1672), war gerade 4 Jahre alt, als sein Vater Lucas Luidtke verstarb. Sein Großvater Matthäus Ludecus und sein Stiefvater, der Bürgermeister von Stendal, Johann Salzwedel, sorgten für Erziehung und Studium. Germanus Luidtke wurde langjähriger Bürgermeister in Stendal während des Dreißigjährigen Krieges, als Stendal von den Schweden besetzt war, und Verordneter der kurmärkischen Landschaft. Er heiratete Anna Krahne, mit der er mehrere Kinder hatte.
<ul><li>Adam Luidtke war der älteste Sohn des Germanus Luidtke. Seine Tochter Anna Luidtke heiratete etwa 1672 Johann Prätorius (Johann Schulze), den Pfarrherrn von Seitz und Winzelberg (1672–1677) und von Kloster Neuenfels (1677–1713).<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Germanus Luidtke (Hofrat) war ebenfalls ein Sohn des Germanus Luidtke. Er war hochfürstlicher Brandenburgischer Hofrat und Geheimsekretär in Bayreuth.<sup id="cite_ref-Bugaeus_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Bugaeus-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Christian_Luidtke" title="Christian Luidtke">Christian Luidtke</a> (1621–nach 1685), war ebenfalls ein Sohn des Germanus Luidtke. Er war Ratsherr, Obersekretär und Bürgermeister (1685) in Stendal. Er heiratete 1668<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Maria Hedwig Schönebeck, die Tochter des Kämmerers und Bürgermeisters der Stadt Stendal <a href="Benedikt_Sch%C3%B6nebeck" title="Benedikt Schönebeck">Benedikt Schönebeck</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Benedikt Schönebeck (* 1597, † 1665), ab 1626 mehrfach Bürgermeister in Stendal, war der Sohn des Bürgermeisters von Stendal und Stifters der noch heute bestehenden <a href="Sch%C3%B6nebecksche_Stiftung" class="mw-redirect" title="Schönebecksche Stiftung">Schönebeck´schen Fundation</a>, <a href="Bartholom%C3%A4us_Sch%C3%B6nebeck" title="Bartholomäus Schönebeck">Bartholomäus Schönebeck</a> (1548–1605), der 1581 die 16-jährige Margarethe Salzwedel, Tochter des Stendaler Bürgermeisters Johann Salzwedel, (Stiefvater von Germanus Luidtke) geheiratet hatte.
<ul><li><a href="Germanus_L%C3%BCdke" title="Germanus Lüdke">Germanus Lüdke</a> (1683–1735), Sohn des Christian Luidtke, studierte in Halle bei <a href="August_Hermann_Francke" title="August Hermann Francke">August Hermann Francke</a>, war danach ab 1713 jüngster Diakon am Dom in Stendal und zuletzt Erzdiakon. Er wurde im Dom begraben. Sein Epitaph befindet sich im Stendaler Dom. Er war verheiratet mit Maria Elisabeth Otte.
<ul><li><a href="Friedrich_Germanus_L%C3%BCdke" title="Friedrich Germanus Lüdke">Friedrich Germanus Lüdke</a> (1730–1792), Sohn des Germanus Lüdke, war geboren in Stendal und studierte wie sein Vater in Halle Theologie, wo er noch vom Hallischen Pietismus geprägt wurde. Nach seiner Zeit als Feldprediger im Siebenjährigen Krieg wurde er ein bedeutender Theologe der Aufklärung. Er war Verfasser vieler theologischer Schriften und Rezensionen und zuletzt Erzdiakon der Nicolaikirche in Berlin, wo er auch begraben wurde. Er war verheiratet mit Charlotte Luise Weissenberg.</li></ul></li></ul></li>
<li>Elisabeth Luidtke, stammte aus der späteren Ehe des Germanus Luidtke mit Elisabeth Lentin, der Witwe des kurfürstlich brandenburgischen Amtmanns zu Neuendorf, Heinrich Döhren, die den Altmärkischen Advokaten am Quartalsgericht und Liederdichter in Stendal, <a href="Christoph_Praetorius" title="Christoph Praetorius">Christoph Praetorius</a><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, geheiratet hat<sup id="cite_ref-Bugaeus_15-2" class="reference"><a href="#cite_note-Bugaeus-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Er ist nicht identisch mit Christoph Praetorius, der in Bunzlau geboren ist<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.</li></ul></li></ul></li>
<li><a href="Blandina_Goldbeck" title="Blandina Goldbeck">Blandina Goldbeck geb. Luidtke</a> (1574–1608), deutsche <a href="Hausfrau" title="Hausfrau">Hausfrau</a> in der <a href="Hansestadt" title="Hansestadt">Hansestadt</a> <a href="Werben_(Elbe)" title="Werben (Elbe)">Werben (Elbe)</a>. Ehefrau des Christoph Goldbeck (1568–1621), Ratsherr in Werben und Erbsaß (Erbherr) auf Räbel und Berge (Ortsteile von Werben), der ihr ein Grabdenkmal des Werbener „Bildhauers und Zimmermann“ <a href="Hans_Hacke" title="Hans Hacke">Hans Hacke</a> stiftete.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften">Schriften</h2></div>
<p>Für eine Gesamtübersicht siehe CERL Thesaurus, Das Tor zum gedruckten europäischen Kulturerbe, digital abgerufen am 24. August 2017 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://thesaurus.cerl.org/record/cnp00375395">[3]</a> und OCLC WorldCat Identities, digital abgerufen am 24. August 2017 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://worldcat.org/identities/viaf-42568448/">[4]</a>. Eine weitere Übersicht ist enthalten auf www.Gateway-Bayern.de <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gateway-bayern.de/TouchPoint_touchpoint/search.do?methodToCall=submit&searchCategories%5B0%5D=-1&searchHistory=&CSId=2475N265S8464e2ef84312b270322ce87d0714ab36c10fb0c&refine=true&refineField=-1&refineHitListName=21_FAST_246060274&refineQuery=Matthaeus+L%C3%9CDKE&submitSearch=Suchen">digital</a>, abgerufen am 30. März 2022.
</p><p>Folgende Werke sind bedeutsam:
</p>
<ul><li>Abdruck Eines Schreibens vnd einfeltigen berichts Wie bey vnsern tzeiten in diesen geschwinden leufften Jn artikeln der Iustification, vnd des hochwirdigen Sacramẽts des altars ein rechtschaffner Christlicher Prediger von den Gottlosen zu erkennen vnd zu vnterscheiden An die ... Jungfer Lucia von Konningesmarcken Begebner im Kloster Heiligen grabe. Drch Ernn Mattheusen Ludtken/ Thumherrn der Stifftkirchen Hauelbergk.. 1567 (VD16 ZV 16731) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/image/3594716805/3/">digital</a></li>
<li>Matthaeus LÜDKE, Christoph Philipp ZOTT, Johann MÜLLER et al. Auserlesene/ gantz herrliche vnd fröliche ausslegungen/ der fürnembsten/ tröstlichsten Stücke/ vber die Sontägliche vnd der Fest Euangelia/ Episteln S. Pauli/ vnd anderer Trostsprüche/ in heiliger Göttlicher Schrifft gegründet. Deren ein jeder Christ/ im Leben vnd Sterben/ zu förderst aber in den aller grössesten anfechtungen vnd schrecken des Gewissen/ Todes/ Teuffels/ Hellen/ vnd ewiger verdamnus sich nützlich vnd seliglich trösten vnd gebrauchen könne. Aus des Hocherleuchten Mannes Gottes D. Mart. Luthers seliger/ vnd anderer bewerten Kirchenlehrer/ dieser zeit ausgangenen Schrifften zusammen gezogen vnd auffgefasset. Daneben seind etzliche wenig/ jedoch herrliche Trostsprüche der alten Kirchenlehrer/ allein vor die jenigen welche Latein lesen vnd verstehen können/ mit vntermenget/ wie im nachfolgenden Blat zusehen iSt. Roman. IIII. Christvs Iesus traditus est propter peccata nostra, Л excitatus est propter iustificationem nostri. Gedruckt zu Rostock: durch Jakobum Lucium/ Siebenbürger, Anno, M.D.LXXII. [=1572].<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Complet Gesang Simeonis des gerechten : Darinne die edle vnd güldene Sterbekunst, in vier Regeln kürtzlich verfasset ist, Leipzig 1581, (VD16 L 3182) (VD16 L 3184) <a rel="nofollow" class="external text" href="http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00019002/images/">digital</a></li>
<li>Historia von der erfindung, wunderwercken und zerstörung des vermeinten heiligen bluts zur Wilssnagk. Sampt den hierüber und dawider ergangenen schreiben allen liebhabern der göttlichen warheit und sonderlich der itzigen jugent zu gute mit grossem fleis zusamen getragen durch Mathaeum Ludecum., Wittenberg : Schleich, 1586 (VD16 L 3181) (VD16 L 3182)<a rel="nofollow" class="external text" href="http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00031428/images/">digital</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10985687.html">digital</a></li>
<li>Vesperale, et matutinale, hoc est, Cantica, hymni, et collectae, sive precationes ecclesiasticae, quae in primis et secundis vesperis, itemqúe matutinis precibus, per totius anni circulum, in ecclesijs ... cantari usitatè solent, notis ritè applicatae ... a Matthaeo Ludeco ... Prior Pars de tempore, Posterior Pars de Sanctis, Wittenberg 1589, mit Vorwort von <a href="David_Chytr%C3%A4us" title="David Chyträus">David Chyträus</a>, (VD16 L 3185) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN87732834X">digital</a></li>
<li>Missale, Hoc Est Cantica, Preces, Et Lectiones Sacræ, Qvæ Ad Missæ Officivm, Ex Pio Primævæ Ecclesiæ instituto, in templis Christianorum, cantari usitate solent, in communem Ecclesiæ Dei usum & utilitatem collectæ, ac in duas partes ordine distribute (Mitverfasser: Zacharias Lehmann; <a href="Samuel_Selfisch" title="Samuel Selfisch">Samuel Selfisch</a>), 1589 (VD16 L 3183) (VD16 ZV 21178) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN766627225">digital</a> (Verlinktes Inhaltsverzeichnis von Pfr. Ulrich Terlinden <a rel="nofollow" class="external text" href="https://pretiosaliturgica.blogspot.com/2022/03/havelberger-missale-fruhlutherische.html">hier</a>)</li>
<li>Psalterium Davidis, Prophetæ Ac Regis, Iuxta Veterem Translationem, Una cum Antiphonis Et Psalmorum Tropis : In septem partes, ad numerum dierum unius hebdomadae digestum, et ad matutinas, et vespertinas preces accomodatum (Mitverfasser: Zacharias Lehmann; <a href="Samuel_Selfisch" title="Samuel Selfisch">Samuel Selfisch</a>, Wittenberg 1589 (VD16 ZV 1721)) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN877334072">digital</a>.</li>
<li>Coelestis sapientiae Trias: Kurtze und richtige anleitung zur Himlischen Weisheit …, Wittenberg 1599 (VD16 ZV 9942) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11291211.html">digital</a> (Verfasser auf der Haupttitelseite nicht genannt)</li>
<li>Der Artickel Unsers Christlichen Glaubens Von Vergebung der sünden, Einfeltig erkleret vnd ausgeleget Durch Matthaeum Ludecum, ThomDechanten der Bischoffli|chen Stifftkirchen Havelberg. Mit einer Vorrede des Herrn D. AEgidij Hunnij (<a href="%C3%84gidius_Hunnius_der_%C3%84ltere" title="Ägidius Hunnius der Ältere">Ägidius Hunnius der Ältere</a>), Wittenberg 1599, (VD16 ZV 9941) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=rBA8AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false">Digitalisat</a></li>
<li>Das Vesperale et Matutinale des Havelberger Domdechanten Matthaeus Ludecus : Nachdruck eines lutherischen Offizienbuches von 1589 : Querfurt, Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde St. Lamperti, Signatur F 4, eingeleitet und herausgegeben von Andreas Odenthal, Bonn 2007, ISBN 978-3-936741-56-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Matthäus Ludecus.</i> In: <i>Martin Friedrich Seidels Bilder-Sammlung […],</i> mit beygefügter Erläuterung, […], von George Gottfried Küster. Berlin 1751, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11121819?page=246">S. 126–129</a>.</li>
<li><a href="Oskar_Johannes_Mehl" title="Oskar Johannes Mehl">Oskar Johannes Mehl</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thlz.com/seiten/1955/143/41875/">Das „Vesperale et Matutinale“ des Matthaeus Ludecus (1589)</a>, in: <a href="Theologische_Literaturzeitung" title="Theologische Literaturzeitung">Theologische Literaturzeitung</a> 80 (1955), Sp. 265–270.</li>
<li>Matthias Schneider: <i>Ludecus, Matthäus</i>. In: Wolfgang Herbst (Hrsg.): <i>Komponisten und Liederdichter des Evangelischen Gesangbuchs.</i> Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1999 (Handbuch zum EG 2), S. 203</li>
<li>Uwe Czubatynski: <i>Die Perleberger Stipendienstiftung des Matthäus Ludecus.</i> In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 54 (2003), S. 143–151.</li>
<li><a href="Dietrich_Stollberg" title="Dietrich Stollberg">Dietrich Stollberg</a>: <i>„… die interessanteste Gestalt …“ Zum 400. Todestag von Matthäus Ludecus am 12. November 2006.</i> In: <i>Deutsches Pfarrerblatt</i> 106, 2006, S. 579–581.</li>
<li>Uwe Czubatynski: <i>Ludecus, Matthäus.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 22, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2, Sp. 797–799.</li>
<li><a href="Karl_Ernst_Hermann_Krause" title="Karl Ernst Hermann Krause">Karl Ernst Hermann Krause</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Ludecus,_Matth%C3%A4us" class="extiw external" title="s:ADB:Ludecus, Matthäus">Ludecus, Matthäus</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 369.</li>
<li>Annette Kugler-Simmerl: <i>Bischof, Domkapitel und Klöster im Bistum Havelberg 1522–1598: Strukturwandel und Funktionsverlust.</i> Berlin 2003, ISBN 978-3-936872-07-1, S. 227 ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=246J0izY5e8C&pg=PA227&lpg=PA227&dq=Matth%C3%A4us+Ludecus+Rohr&source=bl&ots=k4w0QgbWbN&sig=gdXKGNhD-jX9mcALzhLAqsOmHl8&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi_t_zwwt7LAhXDgw8KHYOgBYUQ6AEIMTAC#v=onepage&q=Matth%C3%A4us%20Ludecus%20Rohr&f=false">Leseprobe auf Google Books</a>)</li>
<li>Andreas Odenthal,<i>Die alten Gewohnheiten und Bräuche fortzusetzen. Zur reformationszeitlichen Liturgiereform des Havelberger Domstiftes unter Matthäus Lüdtke, </i> XI in: Liturgie vom Frühen Mittelalter zum Zeitalter der Konfessionalisierung: Studien zur Geschichte des Gottesdienstes, Tübingen 2011, ISBN 978-3-16-150941-4, S. 283 ff , (Die Seiten 290-202 über das Wirken von Ludecus werden leider in der Leseprobe nicht angezeigt) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=gaoDXixVo0AC&pg=PA298&dq=David+Chytr%C3%A4us+Ludecus&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjZ4aqHxbXeAhUG2aQKHVffB3IQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Ludecus&f=false">digitale Vorschau</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:L%C3%BCdke_family?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Lüdke family</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=115463097">Literatur von und über Matthäus Ludecus</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/115463097">Werke von und über Matthäus Ludecus</a> in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.seiffert.net/Familienforschung/Matthaeus-Ludecus.html">Genealogie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Curt (Konrad) von Rohr (Rhor), Herr von Freienstein und Neuhausen (ca. 1490–1573)</span>
</li>
<li id="cite_note-Rheins-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Rheins_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rheins_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bartholomäus Rheins: <i>Christliche Leichpredigt Bey dem Begrebnüß deß Ehrwirdigen Ehrnvesten vnd Hochgelarten Herrn MATTHÆI Luidtkens</i>. Christoph Lippold, Jena 1608 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.florian-seiffert.de/Familienforschung/Leichenpredigt-Matthaeus-Ludecus.html">florian-seiffert.de</a>und als Faksimile: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://diglib.hab.de/drucke/lpr-stolb-15608/start.htm">[1]</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Kapustka: <i>Die wahre Hostie und die eherne Schlange</i>. In: <i>Mitteilungen des <a href="Verein_f%C3%BCr_Geschichte_der_Prignitz" title="Verein für Geschichte der Prignitz">Vereins für Geschichte der Prignitz</a></i>, Bd. 7, Perleberg 2007, S. 121 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Familienforschung Florian Seiffert, digital <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.florian-seiffert.de/Familienforschung/Lebenslauf-Matthaeus-Ludecus.html">florian-seiffert.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Angabe muss noch überprüft werden. Von Bartholomäus Rheins <i>Christliche Leichpredigt Bey dem Begrebnüß deß Ehrwirdigen Ehrnvesten vnd Hochgelarten Herrn MATTHÆI Luidtkens</i>. Christoph Lippold, Jena 1608 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.florian-seiffert.de/Familienforschung/Leichenpredigt-Matthaeus-Ludecus.html">florian-seiffert.de</a> wird der Vorgänger mit dem Namen „Joachim Karsted“ bezeichnet. Weiterhin wurde Reimar von Karstedt schon 1577 in Rostock immatrikuliert. Wenn sein Vater mit dem Kreiseinnehmer identisch sein sollte, müsste dieser unmittelbar nach der Geburt gestorben sein. Dagegen spricht aber, dass der Vater von Reimar von Karstedt noch in zweiter Ehe verheiratet war. Er soll auch nach 1560 Urkunden unterschrieben haben.(Ancestry.com, Family Trees, <i>Meyer-Wölky and von Karstedt ancestors</i>, abgerufen am 31. Mai 2016, digital <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&db=vonkarstedt&id=I1158">[2]</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Adolf Friedrich Riedel, Codex diplomaticus Brandenburgensis, Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen, Band 1;Band 3, Berlin 1843, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=A2BcAAAAcAAJ&pg=PA73">S. 73 ff.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Adolf Friedrich Riedel, Codex diplomaticus Brandenburgensis, Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen, Bände 1–2, Berlin 1842, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=3F9cAAAAcAAJ&pg=PA173">S. 173f.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Domstiftsarchiv Brandenburg/Havel. (2017-09-20). Der Havelberger Domdechant Matthäus Ludecus (Mattheus Luidtke) errichtet eine Stiftung,...(1598). <a rel="nofollow" class="external text" href="https://nat.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=182606&cachesLoaded=true">Digitalisat</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Uwe Czubatynski: <i>Historische Perspektiven des kirchlichen Stiftungswesen</i>. In: <i>Berichte und Forschungen aus dem Domstift Brandenburg</i>, I, 2008, S. 143 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Uwe Czubatynski, Die Perleberger Stipendienstiftung des Matthäus Ludecus. In: Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte 54 (2003), S. 143–151 m. Abb. und in: ders., Kirchengeschichte und Landesgeschichte. 3., ergänzte Auflage, Nordhausen 2007, S. 381–390.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Adolf Friedrich Riedel, Codex diplomaticus Brandenburgensis, Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen, Bände 1–2, Berlin 1842, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=3F9cAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA181">S. 181</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Uwe Czubatynski: <i>Stiftungen der frühen Neuzeit in Perleburg ...</i> In: <i>Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz</i>, Bd. 13, Perleberg 2013, S. 64</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe die nebenstehende Abbildung des Petschaft der Familie Lüdke. Das Wappentier findet sich auch im Stammbuchblatt von <a href="Germanus_Luidtke" title="Germanus Luidtke">Germanus Luidtke</a> (Abbildung). Siehe dazu auch die nebenstehende Abbildung von Matthäus Ludecus mit Kranichwappen in der Bildersammlung von Seidel, 1751, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.portraitindex.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryDocument/1&index=documents&desc=%22obj%2033205258%229">portraitindex.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Bartholomaeus Rheins: <i>Christl. Leichenpredigt für Matthaeus Ludecus</i>. Jena 1608</span>
</li>
<li id="cite_note-Bugaeus-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Bugaeus_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bugaeus_15-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Bugaeus_15-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Matthias Bugaeus: <i>Leichenpredigt für Germanus Luidtke</i>. Stendal 1673 (Stadtarchiv Braunschweig Bd. 95 Nr. 25)</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Uwe Czubatynski: <i>Evangelisches Pfarrerbuch für die Altmark</i>. 2. Aufl. 2006, S. 191, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rambow.de/download/Evangelisches-Pfarrerbuch-fuer-die-Altmark.pdf">rambow.de</a> (PDF; 2,2 MB)</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Heiratsbuch der Kirche St. Marien in Stendal Nr. 6/1668</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Taufbuch der Kirche St. Marien in Stendal Nr. 36/1648</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel „Praetorius, Christoph“ von l. u. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 26 (1888), S. 515, URL: <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Special:PermanentLink/2041216%3Ftitle%3DADB:Praetorius,_Christoph_(geistlicher_Dichter)" class="extiw external" title="s:Special:PermanentLink/2041216?title=ADB:Praetorius, Christoph (geistlicher Dichter)">Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource</a></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://thesaurus.cerl.org/record/cnp00938804">thesaurus.cerl.org</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Rob. Eitner: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Praetorius,_Christoph_(Kantor_in_L%C3%BCneburg)" class="extiw external" title="s:ADB:Praetorius, Christoph (Kantor in Lüneburg)">Praetorius, Christoph</a>.</i> In: <i><a href="Allgemeine_Deutsche_Biographie" title="Allgemeine Deutsche Biographie">Allgemeine Deutsche Biographie</a></i> (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 515.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Ein Exemplar ist vorhanden in der Slowakischen Nationalbibliothek (Slovenská národná kniznica) gemäß <a rel="nofollow" class="external text" href="https://chamo.kis3g.sk/lib/item?id=chamo:11871053&theme=snk">Online-Katalog</a>. In (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gateway-bayern.de/TouchPoint_touchpoint/search.do?methodToCall=submitButtonCall&CSId=2338N265Sc63dd76d0de9347d034ab88eed2f60d6a37585b6&methodToCallParameter=submitSearch&refine=false&searchCategories%5B0%5D=-1&speedy=on&searchString%5B0%5D=dieser+Zeit+ausgangenen+Schrifften+zusammen">www.Gateway-Bayern.de</a> ist die Standardnummer "VD16 ZV 26043" angegeben.)</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/115463097">115463097</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/42568448/">42568448</a></span> | </div>
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